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Rückblick 2017: Snowstorm Paraski

Von der Perfektion im Wasser zur Klasse im Schnee ist Patrik Fogarasi in nur 365 Tagen gelungen. Der ehemalige Para-Kanute konnte mit Hilfe des Teams Snowstorm mit einem einfachen Sitzschlitten ausgerüstet werden, mit dem er intensiv auf Rollen und Ski trainiert. Trainer und Teamkollegen vom Nordic Paraski Team Deutschland bescheinigen ihm große Fortschritte. Für das Team Snowstorm war dieses Projekt alles andere als leicht. „Leicht“ ist hierbei sprichwörtlich zu verstehen, denn anders als die bisher ausgerüsteten Athleten – wie zum Beispiel Leichtgewicht Merle – wiegt Patrik mehr als 70 kg und ist sehr groß, was unsere Konstrukteure vor noch nie dagewesene Herausforderungen stellte. Bei beiden Athleten wurde die kniende Variante des Schlittens gewählt, die vortriebstechnisch die höhere Effizienz aufweist.

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Rückblick 2017: Snowstorm Paralympics

Wie bereits vor 4 Jahren in Russland, stand auch für Pyeongchang 2018 der Name „Team Snowstorm“ für optimale Wettkampfvorbereitung. Vor Ort wurden die Strecken analysiert und mit GPS kartographiert. An repräsentativen Stellen der Loipe wurden Temperaturen und Feuchten von Schnee und Luft aufgenommen, die Windrichtungen und -geschwindigkeiten bestimmt sowie die Schneekorngrößen und -verteilungen ermittelt. Zur Zeit arbeitet Snowstorm Partner Lacunosa an einem hochaufgelösten Wettermodell eigens für das Langlaufstadion Alpensia in Korea.

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Rückblick 2017: Snowstorm Research

Absoluten Grundlagencharakter hatten die Messungen beim Snowstorm Partner IfSS – Institut für Sport und Sportwissenschaft (KIT). Als Weltneuheit konnte erstmalig Skireibung, Druckverteilung unter dem Ski und Biomechanik beim Gleiten simultan analysiert werden. Die Messungen dienten vordergründig der Entwicklung spezieller Ski, die für den Einsatz im paralympischen Skisport optimiert werden. Weiterhin bieten die Ergebnisse wertvolle Informationen zur Skiauslegung im klassischen Bereich.
Der Messtag wurde vom mdr im Auftrag der ARD begleitet. Der Film wird im Februar im Vorfeld der Paralympics ausgestrahlt.

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Rückblick 2017: Snowstorm Speed

Speed ist die eine Seite der Medaille, Sicherheit die andere. Wer mit 52 Jahren mit mehr als 240 km/h hangabwärts unterwegs ist, muss entweder verrückt sein oder aber Physik und Athletik optimal unter einen Hut bringen können. Seit ca. 2 Jahren unterstützt das Team Snowstorm den spanischen Speed Ski Champion Ricardo Adarraga und kommt regelmäßig an die Grenzen seiner technischen Leistungsfähigkeit. Wie bei der Lufthansa gilt: Safety First und diese Sicherheit beginnt beim Stand im Stiefel und auf dem Ski. In mehreren Bootfitting Sessions wurden die Stiefel von Ricardo so modifiziert, dass er im Windkanal nach 15 Minuten immer noch ein Lächeln auf den Lippen hatte. O-Ton Ricardo: „Nach 10 Minuten war früher Schluss, da ging nichts mehr.“

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Danach musste Ricardo in voller Montur auf einer hochauflösenden molibso GmbH Druckplatte schwitzen, damit die perfekte Lastverteilung unter dem Ski ermittelt werden konnte.
Basierend auf dem sicheren Stand wurden die Ski optimiert. Dazu gehörten neuartige Schliffe, perfektioniertes Kantentuning und jede Menge Kniffe beim Wachsen und Bürsten. Im Ergebnis verzeichnete Ricardo eine der erfolgreichsten Rennserien. In der anbrechenden Saison konzentrieren wir uns auf Vibrationsmessungen während des Rennens. Hierzu werden die Ski mit Beschleunigungssensoren ausgerüstet.

Rückblick 2017: Snowstorm Kite

Dieses Projekt steht noch am Anfang, hat aber bereits zu positiven Auswirkungen geführt. Felix Kersten, der Mann mit Schirm, hat 2017 die renomiertesten Kite-Ski Rennen, darunter Ragnarok, gewonnen und ist mit einem Warmstart in die neue Saison aufgebrochen. Vom Team Snowstorm erhält er Hilfe bei der Skipräparation und im PR Bereich. Als ambitioniertes Ziel steht für 2018 die Entwicklung eines speziellen Skis mit Snowstormpartner Kessler-Swiss. Hierzu sind bereits die Vorversuche abgeschlossen und im Januar stehen umfangreiche Skitests an.

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Rückblick 2017: Snowstorm Publishing

Mit mehr als 10.000 Downloads hat sich unser Journal Snowstorm Publishing: Gliding in der Welt der Skifahrer etabliert. Ziel war es, technische Aspekte populärwissenschaftlich aufzubereiten und einem breiten Leserkreis anzubieten. Für 2018 sind mindestens 4 Artikel geplant. Der Kreis der Autoren wird sich erweitern.

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Neben Gliding erschienen Artikel im SkiMagazin sowie im Bundeswehr Sportmagazin. Ein besonderer PR Höhepunkt war die Konferenz Wintersportribologie im Februar, zu der mehr als 60 Zuhörer kamen, um 14 hochqualitative Vorträge zum Ski- und Kufensport zu hören.

Skipräparation auf solider Datenbasis

Skipräparation auf solider Datenbasis

Für die optimale Wachs- und Schliffauswahl muss vor dem Wettkampf intensiv gemessen werden. Schneetemperatur und Schneefeuchte sind dabei wichtige Größen. Einen weiteren wichtigen Wert – die Energiemenge, die von der Sonne im Schnee ankommt – erhält man durch eine Messung mittels schwarzem Körper. Mit diesem Messwert kann man abschätzen, mit wieviel Wasser man im Wettkampf rechnen muss und danach bestimmt sich Schliff und Wachs.
Das Nordic Paraski Team Deutschland wurde wie bereits vor 4 Jahren durch Snowstorm Partner Testo Deutschland ausgerüstet, um für die kommenden Wettkämpfe und Korea messtechnisch fit zu sein. Vielen Dank nach Titisee Neustadt!!

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Felix Kersten auf Wachslehrgang

Um für die kommenden Rennen immer das optimale Wachs auf die Ski zu bringen, haben wir Felix zu einem der besten Skitechniker nach Winterberg geschickt. Unser Bild zeigt Felix mit Fritz Becker, der für unzählige Weltcups schnelle Ski gezaubert hat, lange Jahre Trainer war und für HOLMENKOL seit Jahren die neuesten Wachsmischungen testet.

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Gefahr durch Dekubitus

Lokale Schädigungen der Haut und des darunterliegenden Gewebes sind eine ernstzunehmende Gefahr im paralympischen Sport. Durch längere Druckbelastung in Training und Wettkampf kann sich nekrotisches Gewebe bilden, welches zur Heilung zumeist einen Klinikaufenthalt nach sich zieht.
Diese und ähnliche Probleme sowie deren Behandlungsmöglichkeiten durch physikalische Gefäßtherapie wurden auf dem BEMER Int. AG Weltsporttag am 03.12. in Frankfurt diskutiert. Das Bild zeigt eine Diskussionsrunde mit Tennislegende Carl-Uwe Steeb, der Ultraman Hawaii Siegerin Steffi Steinberg, Hürdensprinterin Eileen Demes sowie Sprinter Constantin Schmidt.

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Probing the Biomechanics of Double Poling

Ganzheitlicher Ansatz zur Skientwicklung und Wettkampfoptimierung
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Danke an:

Fraunhofer IWM, Germina Sportwelt, HOLMENKOL, IfSS – Institut für Sport und Sportwissenschaft (KIT), molibso GmbH, Mr.Snow, musicfox, Nordic Paraski Team Deutschland und Vicon!!!

Video Download at Youtube

Mucis by:
Gemafreie Musik von musicfox

Online Journal GLIDING durchbricht der Zehntausendermarke!

Vor reichlich einem Jahr hatte ich begonnen, das Wissen um das Gleiten auf Schnee und Eis allgemeinverständlich aufzubereiten.

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Mittlerweile wurden die Artikel des Online Journals Snowstorm Publishing: Gliding mehr als 10.000 Mal heruntergeladen. Damit konnte die erste Phase der Einführung des Journals erfolgreich abgeschlossen werden. In der zweiten Phase werden wir das Journal auch für Fremdautoren öffnen. Hierfür wird es einen Call for Papers geben.

Individualisierte Wachszonen

Individualisierte Wachszonen
Durch den Einsatz von hochauflösenden Druckplattenmessungen können Wachszonen auf Ski individualisiert ermittelt werden. Snowstorm Partner molibso GmbH und Germina Sportwelt haben sich zusammengetan, um z.B. dem Belgischen Skiteam optimale Ski zum Testen zu übergeben.

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Team Snowstorm bei Konferenz Dein Winter. Dein Sport.

Die perfekte Möglichkeit, Athleten, Hersteller, Vermarkter und Entscheidungsträger zu treffen. Sehr hilfreich waren Vorträge mit neuestem Zahlenmaterial zu Umsätzen sowie Einschätzungen zu gängigen oder neuartigen Geschäftsmodellen.
Ein besonderes High-Light war für mich das Abendessen mit Trickski-Legende Fuzzy Garhammer.
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Vorbereitung der Paralympics – Teil 3

Die Athleten des Nordic Paraski Team Deutschland benötigen für ihren Sport sogenannte Sitzschlitten. Diese Sportgeräte bestehen aus einem Paar Ski und einem Sitz, der ähnlich wie ein Skistiefel den Athleten stützt, ihn sicher führt und eine sehr gute Manövrierfähigkeit ermöglicht. Darüber hinaus müssen die Schlitten leicht und strapazierfähig sein. Dieser Herausforderung hatte sich das Team Snowstorm das erste Mal 2012 gestellt und für Paraski Athlet Martin Fleig einen Sitzschlitten in 3d Polymerdruck entwickelt. Da die Technologie damals noch nicht leistungsfähig genug war, wurde die Idee verworfen und der Sitzschlitten als Stahlkonstruktion ausgeführt.

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5 Jahre später treten wir zu einem neuen Versuch an. Dieses Mal wird der Schlitten aus Metall gedruckt und damit Nachwuchssportlerin Merle Menje ausgerüstet. Projektpartner sind die Snowstorm Firmen Rosswag Engineering und Ruch Novaplast.
Im Winter beginnt die Testphase. Ebenfalls zum Einsatz kommen auf Sitzschlitten optimierte Langlaufski unseres Snowstorm Partners Germina Sportwelt, die bereits im Frühjahr durch Anja Wicker und Martin Fleig getestet und für gut befunden wurden.

Vorbereitung der Paralympics – Teil 2

Vor einer Woche habe ich über unseren High-Tech Wetterbericht für PyeongChang berichtet. Heute geht es um die Analysen vor Ort. Wie bereits 2014 in Russland, wurde das Skistadion in Korea unter die Lupe genommen. Von allen Wettkampfstrecken wurden die GPS Koordinaten ermittelt. An 7 repräsentativen Stellen der Strecken erfolgte die Messung der Temperaturen und Feuchten von Schnee und Luft. Zusätzlich kam Schneemikroskopie zur Ermittlung der Schneekorngrößen und ihrer Verteilung sowie die Messung der Schneehärte zum Einsatz. Die meteorologischen Daten wurden durch die Bestimmung von Windrichtung und -stärke komplettiert.
Mit diesen Daten ist es nun möglich, die optimalen Ski vorauszuwählen, wenn der Schliff als 3d Bild im Computer vorliegt. Da das für alle Ski des Nordic Paraski Team Deutschland der Fall ist, wurden zielgerichtet Benetzungstests eingesetzt, um das zu Schnee- und Wetterbedingungen und zum Schliff passende Wachs vorauszuwählen.
Mit dem hochgenauen Wettermodell und den ermittelten Datensätzen sind die Techniker sehr gut auf die Wettkämpfe vorbereitet.

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Vorbereitung der Paralympics – Teil 1

Mit jedem Tag tickt die Uhr lauter. Es geht geradlinig in Richtung Paralympic Games im März 2018 in Pyeongchang.
Wie bereits 2014 in Russland, ist das Team Snowstorm intensiv in die Vorbereitungen des Nordic Paraski Team Deutschland eingebunden. Um den Technikern Hilfe bei der Skipräparation zu geben, wurde das globale Wetternetz, welches eine Maschenweite von 15 km hat, auf eine Fläche von 2 mal 2 km verfeinert, exakt über den Wettkampfstätten platziert und mit Großrechnern eine 72 stündige Vorhersage für jeden Wettkampftag entwickelt. Diesen Service nutzte auch das DSV Biathlon Team für die Rennen im Skistadion Laura.

Korea wird extrem spannend, denn dort gibt es das Siebentages-Wetterphänomen, bei dem sich 3 kalte Tage mit 4 wärmeren Tagen abwechseln. Ich bin gespannt, wie unsere Snowstorm Wetterfrösche diese Herausforderung meistern.
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Good Vibrations

Vibrationen beim Skifahren sind schlecht. Das gilt für Langlauf-, Sprung- und vor allem für Alpinski. Für die Analyse ist es zunächst wichtig zu wissen, an welchen Stellen am Ski die Vibrationen enstehen. Hierzu entwickelt Team Snowstorm im Rahmen des Openadaptronik Projekts einen Sensor, der am Ski angebracht werden soll und die Beschleunigungen in allen drei Raumachsen hochaufgelöst erfasst und das bei Geschwindigkeiten bis zu 250 km/h.
Diese Woche wurde der Sensor, der nur wenige Gramm wiegt, kalibriert, um das Schwingungsverhalten der ATOMIC SKIING Bretter von Ricardo Adarraga im Labor zu erfassen. Die Tests verliefen sehr erfolgreich, sodass der Sensor jetzt für die Tests im Schnee vorbereitet wird.
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Crash bei 250 km/h

Wie der rote Pfeil im Bild beweist: Ohne Reibung geht es auch auf dem Nürburgring nicht. Um das Thema Elastomer- und Polymerreibung kümmert sich Snowstorm Partner MikroTribologie Centrum mit Prüfständen in Freiburg und Karlsruhe. Damit es nicht zu einem Crash kommt, muss – anders als bei Skifahren – genügend Reibung (Traktion) vorhanden sein, um von 250 km/h sicher zum Stehen zu kommen. Falls Schnee auf der Fahrbahn liegt, können sich die Piloten gern einen Rat bei unserem Athleten Ricardo Adarraga holen.
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Freiheit für die Füße!!

Im Skirennsport ist der perfekte Sitz des Stiefels eine der Voraussetzungen für den Sieg. Hans-Martin Heierling, Chef von Heierling Sporthopedics – der Firma die den weltersten Skistiefel herstellte – spricht davon, dass zum akuraten Manövrieren der Ski die Zehen virtuos wie die Finger auf einer Klaviertastatur bewegt werden müssen. Das bedeutet Bewegungsfreiheit aber gleichzeitig optimale Fixierung des Fußes. Einer, der das bei Geschwindigkeiten über 200 km/h erlebt hat, ist Ricardo Adarraga. O-Ton Ricardo: Nach dem Boot Fitting bei Heierling habe ich so sicher auf dem Ski gestanden, wie noch nie in meiner Karriere!
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Kann man einer Lawine aus dem Weg gehen?

Eindeutig JA, wenn man die richtigen Leute kennt, z.B. vom Schweizer Lawinenforschungsinstitut SLF in Davos. Mein Arbeitsbesuch am Montag markiert den Auftakt zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Ski- und Schneeforschung.
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Sensorik im Schnee

Ausgerüstet mit Testo Deutschland Messtechnik betreut das Team Snowstorm seit Jahren Athleten verschiedener Teams. Zum 60. Jahrestag von Testo brachte die Badische Zeitung am Wochenende eine Sonderbeilage
mit einer Story zur unseren Aktivitäten mit Ricardo Adarraga, Felix Kersten und dem Bob- und Schlittenverband für Deutschland.
Herzlichen Dank für die Unterstützung!!
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Masterarbeit zum Skifahren

Unser Snowstorm Partner MikroTribologie Centrum sucht für Forschungsarbeiten skibegeisterte Maschinenbauer, Physiker, Chemiker oder Werkstoffwissenschaftler. Im Rahmen einer Masterarbeit soll die Reibung zwischen Ski und Schnee per Laborexperiment gemessen werden. Im Fokus stehen neuartige Wachse und Skischliffe.
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Kiteskier zeigen Kante

Während eines Kiteskirennens verbringen die Pro´s die meiste Zeit auf der Kante, ohne gleich eine Kurve machen zu wollen. Das Problem ist, dass die meisten Ski dafür nicht optimiert sind.
Zur Lösung des Problems traut sich das Team-Snowstorm an eine Skientwicklung. Nachdem wir bereits reichlich Erfahrungen mit Langlaufski mit unserem Snowstorm Partner Germina Sportwelt gesammelt haben, geht es jetzt also an den Alpinski.
Am Montag war Auftakt. Der erste Schritt war, dass wir Felix Kersten auf eine molibso GmbH Sensorplatte gestellt haben, um die Druckverteilung beim Kanten zu messen. Mit diesen Daten geht es im Herbst an die Konstruktion der Ski und im Winter in den Wettkampf.
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Wer wachst macht Nanotechnology

Das Wachs soll Wasser abstoßen, damit der Ski nicht anfängt zu saugen. Besonders hilfreich sind hierbei fluorierte Wachse. Je besser die Oberfläche des Skis mit Fluor bedeckt ist, und dazu reicht tatsächlich eine atomare Lage, desto besser gleitet der Ski. Was dabei molekular passiert, haben Wissenschaftler des Snowstorm Partners Fraunhofer IWM MikroTribologie Centrum heraus gefunden und beschreiben es in diesem Artikel.

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Das Ohr an der Masse

Mit einem Team junger Hi-Tech Freaks hat das Team Snowstorm einen Miniatursensor zur Messung der Beschleunigungen in den 3 Raumachsen entwickelt. Anders als bei Sensoren in Mobiltelefonen stimmt hier die Zeitbasis und die Samplingrate ist sehr hoch!! Mit dem Sensor sollen zunächst Labortests mit Speedski erfolgen. Danach geht es mit Speedskier Ricardo Adarraga in die Berge zum Härtetest.
Mit dem Sensor, der leichten Handhabung und einem Materialpreis unter 50 € ist uns ein großer Wurf gelungen. Der Sensor ist bereit für Tests auch mit anderen Sportgeräten.

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Ein Schlitten zum Glück

Nachwuchssportlerin Merle erhielt im Juli einen Sitzschlitten, der vom Team Snowstorm entwickelt wurde.
Anstelle von Ski gabe es für das erste Training mit dem Nordic Paraski Team Deutschland einen Skiroller von SRB Ski-Roller-Barthelmes.
Wir danken Katarina Witt und ihrer Stiftung für die finanzielle Unterstützung!!
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Post aus Namibia

In einem neuen Projekt befasst sich das Team Snowstorm mit dem Gleiten auf Sand. Wir sind in Kontakt mit den Haldenspezialisten vom Monte Kaolino und dem Wüstenrekordhalter Henrik May von Ski-Namibia. Von beiden Stellen haben wir Sandproben zur Analyse des Reibungsverhaltens erhalten, um optimierte Skischliffe für diesen Untergrund zu entwicklen.
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Demnächst mehr ….

Paraskitag in Karlsruhe

Bei tropischer Hitze im Labor des Karlsruher IfSS – Institut für Sport und Sportwissenschaft (KIT) wurde eine 4 m lange hochauflösende Sensorplatte der Firma molibso GmbH mit den Gleitmatten von Mr.Snow belegt, um Druckverteilungen unter dem Ski in voller Fahrt zu testen. Derartige Messungen sind eine Weltneuheit und essentiell für das Design von speziellen Sitzschlitten und den zugehörigen Ski.
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Im Bild wurde der ehemalige Topathlet Walter Kuss mit Markern ausgestattet, um seinen Bewegungsablauf über der Sensorplatte mit 12 Kameras zu verfolgen. Aus den gewonnenen Daten können zudem wertvolle Aussagen zur Doppelstocktechnik beim Skating und dem klassischen Skifahren gewonnen werden.
Das Team Snowstorm dankt den Athleten und Betreuern des Nordic Paraski Teams Deutschland!!

Team Snowstorm kann jetzt auch Bootfitting

Wir begrüßen mit Hans-Martin Heierling und seiner Firma den Meister der Stiefelanpassung. Heierling ist jetzt neuer Snowstorm Partner und bringt sein Wissen und seine extrem lange Erfahrung in die Betreuung der Snowstorm Athleten ein.
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In der Saison 16/17 hatte er bereits erheblich zur Verbesserung der Abfahrtshaltung von Ricardo Adarraga beigetragen und ihm zu sehr guten Ergebnissen verholfen.

Skifahren historisch

Neuer Artikel im Online Journal GLIDING:

Historische Betrachtungen zur Skireibung
Wachse und Schliffe verringern die Reibung zwischen Ski und Schnee. Durch die gezielte Erzeugung von Riefen im Skibelag kann die Kontaktfläche verkleinert sowie die Saugwirkung bei nassem Schnee verringert werden.
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So modern die Schleifzentren in den Skigebieten auch aussehen, Skistrukturen gibt es bereits seit 100 Jahren, damals auf Holzski. Durch gezielte Auswahl des Holzes, seine Bearbeitung und Pflege konnten leicht gleitende Ski hergestellt werden, die ebenso Spaß gemacht haben, wie ein heutiger Ski, allerdings war damals ein größerer Aufwand notwendig.

Team Snowstorm unterstützt Nordic Paraski Team in Pyeong Chang

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Vom 6. bis zum 16. März erhielt das Nordic Paraski Team Deutschland die Unterstützung des Teams Snowstorm. Schwerpunkt war die Vorbereitung der Paralympics 2018. Um dem Team schnelle Ski zu sichern, wurden umfangreiche Analysen im Alpensia Sports Park durchgeführt. Zum Messumfang gehörten umfangreiche Schneeanalysen und Gleittests mit neuartigen Sitzschlittenski.

Sportgeräte aus dem Drucker

Nach den ersten Erfahrungen mit Sportgeräten aus dem Drucker im Jahr 2013 konnte jetzt mit Rosswag Engineering ein potenter neuer Partner für das Drucken von Teilen in Leichtmetall gefunden werden.
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Professionalisierung beim Schlittenbau

Das Team Snowstorm hat den renomierten Hersteller hochwertiger Reha-Technik PRO ACTIV gewinnen können, um Fertigung und Vertrieb von Sitzschlitten zu professionalisieren.

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Das Team wird PRO ACTIV in der Entwicklung und der Betreuung von Athleten tatkräftig zur Seite stehen.

Ab in den Schnee

… bevor es soweit ist, muss Merle zunächst aufs Laufband. Das Bild zeigt die allerersten Versuche mit dem Snowstorm Schlitten. Anstelle der Ski wurden Roller montiert, dann wurde das Band in Bewegung gesetzt. Merle, ein sehr sportliches Mädchen, hatte den Schlitten von Anfang an im Griff.

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Nun muss noch das Sitzpolster angepasst werden und dann geht es tatsächlich in den Schnee.

Snowstorm jetzt mit Steinboc

Das Team Snowstorm wächst und begrüßt die Leute von Steinboc, die mit neuen Snowboard-Ideen auf sich aufmerksam gemacht haben.
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Agentur Andrea Kummer macht Werbung für Snowstorm

Matthias Scherge wurde als Referent und Experte in das Portfolie der Agentur von Andrea Kummer aufgenommen.
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Neuer Partner im Netzwerk

Heute begrüßen wir Peter Riedel im Team Snowstorm. Peter baut in seiner Firma Anlaufspursysteme für Schanzen weltweit. In der Spur geht es natürlich um Reibung und Verschleiß, einem Gebiet auf dem sich das Team Snowstorm bestens auskennt.
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Von der Druckplatte zur Reibung

Zur Verringerung der Reibung zwischen Ski und Schnee ist nicht nur das richtige Wachs wichtig. Einen großen Anteil am Erfolg hat auch die Auslegung der Skispannung. Durch Messungen auf einer molibso Druckplatte wurde die Druckverteilung entlang des Skis ermittelt.

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Im nächstem Schritt können nun die Lage der Bindung und der Schliff festgelegt werden. Das Zusammenwirken aller Faktoren ist der Schlüssel zum Sieg.

Neue Rennschlitten

Die Sommerzeit wird genutzt, um 3 neue Sitzschlitten zu entwickeln. Links im Bild sieht man das Duplikat des Schlittens, mit dem Martin Fleig bei der diesjährigen WM Bronze holte.

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Das Bild in der Mitte zeigt den Entwurf des Schlitten für Patrik Fogarasi. Patrik wechselt vom Wassersport in den Schnee.
Rechts ist der Entwurf des Schlittens für die Handbikerin Nadia Schuhmacher zu sehen.
Mit der Fertigstellung der Schlitten wird im Herbst gerechnet, dann geht es in den Schnee. Mal sehen, wo wir fündig werden.
Weitere Informationen gibt es auf den Snowstorm Webseiten.

Alles im Griff

Inspiriert durch die Erfahrungen von Sven Fischer wurden für das Nordic Paraski Team Deutschland Stöcke mit alternativen Griffvarianten hergestellt.
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Die Griffe wurden im 3d Druck aus Kunststoff hergestellt.

Treffen mit Errol Marklein

Immer wieder gibt es Handbikefahrer, die sich auch mal im Schnee ausprobieren möchten. Einer davon ist der sechsfache Paralympics Goldmedaillengewinner Errol Marklein. Als Vorreiter des Rollstuhlsports unterstützt er auch das Team Snowstorm beim Bau weiterer Sitzschlitten.
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Nach der Saison ist ….

Die richtige Druckverteilung unter dem Ski entscheidet über Gleitgeschwindigkeit und Manövrierfähigkeit von Sitzschlitten.

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Mit Hilfe einer extrem sensitiven Druckplatte wurden zeitlich aufgelöst Druckverläufe ermittelt. Mit diesen Verfläufen soll in einem nächsten Schritt das Skidesign beeinflusst werden. Weiterhin soll mit den gemessenen Werten der Skischliff optimiert werden.

Dem Schnee auf der Spur

Gemeinsam mit einem schlagkräftigen Team der Hochschule Karlsruhe (Prof. Gintner)
soll ein Kombigerät zur Bestimmung von Schneestruktur, Temperaturen, Feuchten
und GPS Daten entwickelt werden. Das Projekt wird von der Firma Testo unterstützt.

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Das Snowstom Netzwerk wächst! In dieser Woche stieß die Firma molibso als aktiver Partner hinzu.

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molibso bietet unter anderem dreidimensionale Druckverteilungen zwischen Ski und Schnee an. Die Bestimmung des lokalen Drucks erfolgt über eine hochauflösende Druckplatte.

Ins Tal mit 240 km/h

Ricardo Adarraga hält derzeit mit 240,642 km/h den spanischen Geschwindigkeitsrekord im Speedski und nimmt seit 2003 regelmäßig an Speedski-Rennen des FIS Weltcup (2015 12. Platz) und der FIS Weltmeisterschaft (2015 9. Platz) teil.
Am 17. Februar war er in Karlsruhe und hielt einen Vortrag zu seinem Sport. Mit dabei waren die 2,40 m langen Ski und die Hoffnung, dass die Spezialisten des Snowstorm Teams noch ein paar km/h draufpacken können.

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Der Snowstorm Schlitten auf der REHACARE

Vom 18. September bis zum 1. Oktober fand in Düsseldorf die REHACARE 2015 statt.
Auf dieser Messe war auch unser Schlitten zu sehen und auf Rollen zu testen.

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Katarina Witt unterstützt Snowstorm

Im November 2015 kam der Förderbescheid der Katarina Witt Stiftung zur Unterstützung des Snowstorm Projekts.

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Mit den zur Verfügung gestellten Mitteln sollen Sitzschlitten für einen Schnuppertag am 29.12.2016 angeschafft werden.

Grundlagenforschung zum Gleiten

Das Gleiten auf Schnee ist eine komplexe Wissenschaft. Daher wird diesem Thema seit ca. 8 Jahren am Fraunhofer IWM erhöhte Aufmerksamkeit entgegen gebracht. Insgesamt wurden zum Thema Gleiten auf Schnee und Eis 12 Projekte durchgeführt, die zu Bachelor, Master oder Diplom führten. Ein extremes Beispiel der Forschung zeigt folgendes Video:

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Sandski

Sandskifahren trotz hohen Widerstands durch kantige Körner. Derartige Erfolge werden möglich, wenn die Forschung zu einem tiefen Mechanismenverständnis geführt hat.

Germina im Team!!

Wir begrüßen die Firma Germina im Snowstorm Team!!
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Germina Ski beim Test